Vaterschaftstests/Verwandtschaftstests

Pränataler Vaterschaftstest


mittels Blut (non-invasiv)

 
Der nicht invasive pränatale Vaterschaftstest ist eine neue, schmerz- und risikofreie Methode, die Vaterschaft schon ab der 8. Woche der Schwangerschaft anhand einer Blutprobe der Mutter zu testen. Bis vor einigen Jahren war es nur möglich, mittels invasiver Methoden wie Chorionzottenbiopsie oder Fruchtwasserpunktion, kindliches Material zu erhalten. Ein Gynäkologe entnimmt dabei mittels Injektionsnadel durch die Bauchdecke der Mutter fetale Zellen aus dem Mutterkuchen oder Fruchtwasser, was ein gewisses Risiko für Mutter und Kind darstellt. Seit 2012 gibt es einen vorgeburtlichen Vaterschaftstest, der nur eine Blutprobe der Mutter und eine Probe des vermeintlichen Vaters benötigt.


Der Ablauf

Der Mutter und dem vermuteten Vater werden im Labor Confidence in Wien oder bei ihrem Arzt Blut entnommen. Ein entsprechendes Testkit für die Abnahme schickt Confidence auf Wunsch zu. Vom Vater können auch trockene Fingernägel oder Haare mit Wurzeln (je 5 Stück) zur Verfügung gestellt werden.


Die Analysetechnik

Kindliche Zellen und zellfreie DNA des Kindes treten in der frühen Embryogenese in den Blutkreislauf der Mutter über. Freizirkulierende DNA und die mütterliche DNA werden aus dem Blut der Mutter gewonnen, väterliche DNA aus der Probe des vermuteten Vaters. Von diesen werden einzelne Basenunterschiede (SNPs=single nucleotide polymorphisms) mittels "Massively Parallel Sequencing" analysiert und miteinander verglichen. Die Technologie benutzt modernste Bioinformatik-Algorithmen zur Berechnung der Unterschiede genetischer Merkmale von Vater und Kind.

Das Verfahren kann schon ab der vollendeten 7. Schwangerschaftswoche erfolgreich durchgeführt werden. In seltenen Fällen kann eine neuerliche Blutabnahme der Mutter notwendig werden, wenn die Konzentration der fetalen DNA in ihrem Blut zur Auswertung nicht ausreichen sollte, diese ist kostenlos, verzögert das Ergebnis aber natürlich um ca. 7-10 Tage.

Mag. Susanne Haas, DNA-Expertin und Leiterin des Labors Confidence in Wien, bestätigt, dass der neue Test zu mehr als 99,9% Sicherheit bietet, und für das ungeborene Kind 100% schmerz- und risikofrei ist. Eine Unsicherheit könnte - wie übrigens auch beim postnatalen Vaterschaftstest - nur entstehen, wenn die möglichen Väter nahe miteinander verwandt sind, z.B. wenn der Bruder des vermeintlichen Vaters auch als Vater in Frage kommt. Das muss dem Labor vor der Analyse mitgeteilt werden.

Mit dieser Technologie ist der nicht-invasive pränatale Vaterschaftstest Confidence bei weitem die bahnbrechende Innovation in Vaterschaftstests in Österreich in den letzten zehn Jahren.
Der nicht-invasive pränatale Vaterschaftstest Confidence eröffnet werdenden Eltern Komfort und Sicherheit lange vor der Geburt.

Wann ist die Analyse nicht durchführbar? Bei zweieiigen Zwillingsschwangerschaften, VOR Beginn der 7. SSW, bei Fehlgeburt/Schwangerschaft/Abtreibung im vorangegangenen Jahr (1 Jahr davor).
 

Dauer der Untersuchung

ca. 12-16 Tage.

Der zeitliche Spielraum richtet sich nach der Konzentration der fetalen DNA im Plasma und liegt nicht im Einfluss des DNA-Labors Confidence.
Bei medizinisch-biologischen Analysen gibt es keine Garantie auf ein Fertigstellungsdatum. Bitte haben Sie Geduld, bis das Ergebnis vorliegt - es kann sich verzögern, wenn Signale zu schwach sind und resequenziert werden muss. Ein seriöses Labor gibt den Ergebnisbericht erst heraus, wenn die Daten konklusiv sind, d.h. an genügend SNPs ausgelesen werden und die Vaterschaftswahrscheinlichkeit ausreichend hoch ist.


Preis

EUR 1.149,00 inkl. MwSt.

Ein Rücktritt (zB. bei Verlust des Fetus) ist ab dem zweiten Tag von Beginn der Analyse, also insg. vier Tage nach Einsenden der Proben, nicht mehr möglich.





Ein Plädoyer für den non-invasiven Vaterschaftstest contra Abtreibung lesen Sie HIER

 

mittels Punktion (invasiv)


Bei der Chorionzottenbiopsie (ab der 11. SSW) entnimmt ein Gynäkologe unter Ultraschall-Kontrolle Gewebe von der Plazenta, das anschließend in unserem DNA-Labor analysiert wird. Die Amniozentese wird in der späteren Schwangerschaft durchgeführt (ca. ab der 16. SSW). Dabei werden unter Ultraschall-Kontrolle wenige ml Fruchtwasser, das abgelöste Zellen des Fetus enthält, entnommen.

Egal, ob Sie sich für die Chorionzottenbiopsie oder die Amniozentese entscheiden, die DNA-Analyse ist ebenso verlässlich wie ein postnatal durchgeführter Test.
 

Bemerkungen & Risiken

Das Fehlgeburtrisiko liegt je nach Studie zwischen 0,5 und 2%, abhängig von der Erfahrung des Arztes. Komplikationen wie Infektionen, Krämpfe, Wehen oder Blutungen sind nach dem Eingriff möglich, diese traten aber bei den innerhalb der letzten 10 Jahre durchgeführten Punktionen im Institut Gynschall nie auf.

Lesen Sie dazu bitte unseren gemeinsamen Artikel von 2012 HIER
 

Dauer der Untersuchung

2 Werktage


Preise

 
Chorionzottenbiopsie (+ Krankenschein für cytogenetische Auswertung)  
 
EUR 600,00
 
Amniozentese  (+ Krankenschein für cytogenetische Auswertung)  
 
EUR 750,00
 
Pränataler Vaterschaftstest im Labor  
 
EUR 479,00 inkl. USt.
 

 
Format: pdf
Dateigrösse: 331.4K
Datum: 01/28/13
Downloads: 2061

Confidence

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